Haut- und Gefässzentrum in Bielefeld
Hautkrebs-Arten
Schwarzer Hautkrebs
Der Schwarze Hautkrebs (Melanom) entsteht zumeist in Form eines entarteten Muttermals und gilt als einer der bösartigsten Krebsarten des Menschen. Dieses trifft jedoch nur für die schon weit fortgeschrittenen Stadien dieser Krebsart zu. In der heutigen Zeit hat zwar die Häufigkeit des Melanoms stark zugenommen, der Tumor wird jedoch durch die verbesserte Diagnostik und durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen viel früher entdeckt. Der Hautkrebs wird daher meist schon in einem Stadium entfernt, in dem noch keine Metastasen vorhanden sind.
Die Heilungschance in den Frühstadien liegt bei 100%. Regelmäßige Vorsorge ist daher äußerst wichtig. Menschen besonders vielen Muttermalen (mehr als 20), größeren Malen oder heller Haut sollten sich einmal jährlich vom Hautfacharzt untersuchen lassen! Sonnenschutz ist die beste Vorbeugung gegen Hautkrebs.
Weisser Hautkrebs
Weniger bekannt als der bösartigere „schwarze Hautkrebs", ist der sogenannte „Weiße Hautkrebs". Hierunter werden zusammengefasst das BASALIOM (Basazell-Krebs) und das SPINALIOM (Stachelzell-Krebs). Diese Krebsarten haben inzwischen dramatische Zuwachsraten in Deutschland erreicht.
Ursachen
Die oben beschriebenen Hauttumore entstehen i.d.R. als Folge früherer Sonnenbelastungen der Haut. Sonnenschäden wie Sonnenbrände, häufige Sonnenurlaube oder Solarienbesuche können schon viele Jahre (zum Teil 20-30 Jahre) zurückliegen.
Die Hautzellen entarten dann allmählich und für den Erkrankten fast unbemerkt. Es bilden sich an der Haut kleine Knötchen, Rötungen oder schorfig-schuppende Flecken. Oft werden diese Veränderungen für harmlose Irritationen der Haut, Pickel, Druck- oder Scheuereffekte gehalten, zum Beispiel durch Brillenauflagen oder ähnliches.
Diese Hautveränderungen werden als „Präkanzerosen" oder „Aktinische Keratosen" bezeichnet. Es handelt sich hierbei um Krebs-Vorläufer, die sich im Laufe von Monaten bis Jahren zum Hautkrebs entwickeln.
Eine rechtzeitige Diagnosestellung und die nachfolgende Therapie können jedoch diesen fatalen Verlauf verhindern und eine endgültige Heilung erreichen.