Kontaktallergie

Durch verschiedene Auslöser wie z.B. nickelhaltigen Schmuck, bestimmte Reinigungsmittel oder Kosmetika, kann es bei den Betroffenen durch den Kontakt mit diesen Stoffen zu unterschiedlich stark ausgeprägten Hautreaktionen kommen.

Besonders häufig kommt es dabei zum Kontaktekzem (Kontaktdermatitis), die i.d.R. nach ein bis drei Tagen nach dem Kontakt auftritt und sich in Form von üblicherweise scharf abgrenzbaren Hautrötungen und Schwellungen äußert. In besonders schweren Fällen kann es auch zur Bildung von Bläschen und nässenden Stellen kommen. Dies ist auch typisch für die Kontak urtikaria (Nesselsucht), die sich als Allergie vom Soforttyp binnen weniger Minuten nach dem Kontakt äußert.


Therapie und Vorbeugung

Während bei der Urtikaria antihistaminhaltige Präparate auf die Haut aufgetragen werden, lassen sich Kontaktekzeme am besten mit Kortisonsalben u.ä. behandeln.

Der beste Schutz ist die Meidung der Kontaktallergene auf die Sie reagieren. Auch deshalb sollte durch Ihren Arzt eine Abklärung in Form eines Allergietestes erfolgen. U.U. liegt hier auch eine Berufserkrankung vor, wie sie z.B. bei Bäckern oder Friseuren auftreten kann.

Sofern Sie den Kontakt mit Allergie auslösenden Stoffen nicht vermeiden können, sollten Sie sich z.B. durch das Tragen von Handschuhen entsprechend schützen. Eine geeignete Hautpflege (Verwendung von Hautneutralen Waschsubstanzen (Syndets), sowie der Einsatz rückfettender Körperlotionen können sich zudem günstig auswirken.